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Terminkalender des VAMV in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford
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Veranstaltungsrückblick für das Jahr 2003
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Frauenneujahrsempfang
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Durch's Moor
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Mitgliederversammlung
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FrühlingsSonntagsFrühstück
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Osterfreizeit auf Föhr
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Hoffmann-Gallhoff referiert zum Thema Kindesunterhalt
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SommerGrillParty
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Radtour nach Rinteln
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Der VAMV auf dem Weltkindertag in Bad Oeynhausen
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Heuübernachtung in Warmsen
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Herbstfreizeit auf Juist
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Weihnachtsfeier
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FrauenNeujahrsEmpfang
mit VAMV-Kinderprogramm am Sonntag, 12.01.2003 im Bürgerhaus Rehme Hermann-Löns-Str. 28 in Bad Oeynhausen (Stadtteil Rehme) um 11.00 Uhr
Aus dem Programm: Festvortrag: Friederike und Simone Strate, Privatbrauerei Strate (Detmold), Plattdeutsche Sketsche, Step-Tanz, Rythm and Brass, Kinderbetreuung, Buffet: außerdem gab es wieder Zeit und Raum zum Kennenlernen, Reden und Austauschen.
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Durch's Moor
Winterspaziergang "durch das Moor" am 1. Februar 2003
Traditionell im Winter fand auch im letzten Winter wieder unser Moorspaziergang statt, zu dem wir Eltern und Kinder ganz herzlich eingeladen hatten. In Fahrgemeinschaften fuhren wir von Bad Oeynhausen nach Gehlenbeck. Nachdem wir die Schönheit des Gehlenbecker Moores auf unserem Spaziergang bestaunt hatten, entfachten wir am Mittellandkanal ein Winter-Lagerfeuer. Hier konnten sich dann alle stärken und aufwärmen. Dazu wurde auch wieder unser berühmter Winter-Tee vorbereitet. Im Anschluss ging es dann mit Fackeln "durch das Moor" zurück zum Ausgangspunkt.
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VAMV-Mitgliederversammlung
am 15.3.2003 um 15.00 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus, Steinfeldstr. 27 in 32549 Bad Oeynhausen
- Kinderprogramm mit Gesche und Tanja -
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FrühlingsSonntagsFrühstück
am 23.3.2003 um 10.00 Uhr
im Diakonischen Werk Waisenhausstraße 1 in Herford
- Kinderprogramm mit Tanja -
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"Osterfreizeit auf Föhr"
vom 15. bis zum 21. April 2003
auf der grünen Insel von Thomas Klaas
Auch in diesem Jahr haben sich 27 von uns gen Norden aufgemacht, den zu erwartenden Frühlingsstürmen und Aprillaunen des Wetters trotzend. Das Ziel war wie schon im letzten Jahr die Insel Föhr.
Nach teilweise beschwerlicher Anfahrt nach Dagebüll erwartete einige der Föhr-Freizeitler die erste Überraschung gleich zu Beginn des Hafenortes Dagebüll: die Anfahrt zum Hafen ist komplett neu gestaltet und auch die KfZ-Abfertigung wurde neben einigen baulichen Veränderungen auch sonst auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Und so kam es, dass die ein- oder andere Fahrerin gleich mit Namen angesprochen wurde oder den Hinweis bekam, dass sich mehr Personen als angemeldet im Fahrzeug befinden.
Als sich auch die mehr oder minder freiwilligen Zugfahrer zur Dagebüller Mole eingefunden und sich die letzten Nachzügler auf einer der Spuren für die PKW-Verladung eingeordnet hatten, konnte es auch schon losgehen: die 13:45 Uhr-Fähre legte fast auf die Minute pünktlich ab.
Auf der Fähre angekommen wurde das erste Sonnenbad – wenn auch bei einer frischen Brise – genossen und die Zeit genutzt, sich mit Cola-Fläschchen oder sonstigem nahrhaftem Naschwerk zu stärken.
Die Anfahrt der Herberge im Konvoi, die Zimmerbelegung und das Auspacken des mitgebrachten Hausstandes verliefen weitestgehend reibungslos und so blieb ausreichend Zeit, einen ersten Spaziergang an den nahe gelegenen Strand zu unternehmen. Der erste Tag auf der Urlaubsinsel endete wie bekannt: Abendrunde für die Kleinen und anschließend die obligatorische Abendbesprechung für die Großen.
Das nahezu reibungslose Ausleihen der Fahrräder am Vormittag des zweiten Tages ließ gutes für den Rest des Tages ahnen – doch weit gefehlt. Die erste gemeinsame Radtour sollte für drei der 27 gänzlich anders als geplant verlaufen: sie wurden kurzerhand vom Rest der Gruppe zurückgelassen und hatten so (zwangsweise und unfreiwillig) die Gelegenheit, die Insel auf eigene Faust zu erkunden, während der Rest der Gruppe sich auf den Weg zur Wrixumer Mühle machte. Doch der Hunger nach der für einige ungewohnten Bewegung an frischer Luft ließ alle pünktlich zum Mittagessen den Weg zurück zur Herberge finden.
Die Wattwanderung, die wir in diesem Jahr ohne zusätzlichen Wattführer begehen wollten (und auch begangen haben), begann mit mehr als kalten Füßen, zumindest für diejenigen, die es wegen der im Watt lebenden Stiefeleumel vorgezogen haben, ohne Gummistiefel – also barfuss – durch das Watt zu wandern. Doch nach der ersten Stunde war die Kälte vergessen. Nicht nur den Kleinen Wattwanderern wurde mit verbundenen Augen klar, wie schnell man sich im Watt bei aufkommendem Nebel verirren kann und den Rückweg zum Festland nicht wieder findet. Auch die Großen blieben von dieser Erkenntnis nicht verschont. Übrigens: wer die soeben zitierten "Stiefeleumel" nicht kennt, sollte sich mal mit einem der Kinder unterhalten, die in diesem oder im letzten Jahr die Insel Föhr mit dem VAMV besucht haben – den Fragenden erwartet unter Garantie eine spannende Geschichte!
Der Besuch des Oevenumer Ostermarktes am Samstag vor Ostern - nach Meinung mancher weniger Besucher so kitschig wie sonst nirgends – war vor allem für die Kleinen ein voller Erfolg: so viele "Schätze" an einem Ort gab es sonst kaum auf der Insel. Und auch der ein oder andere Große dachte an sich oder seine Lieben und griff – trotz vermeintlichem Kitsch - ins Portemonnaie Und so war es nicht verwunderlich, das so manche (nicht nur) kindliche Urlaubskasse nach kurzer Zeit erheblich geplündert war. Lediglich das Fehlen des versprochenen Schäfers, der echte Schafe scheren sollte, sorgte hier und da noch Tage später für Verdruss.
Der wichtigste Tag für die mitgereisten kleinen und großen Kinder war mit Sicherheit der Ostersonntag. Nachdem in der allabendlichen Runde am Samstag darüber spekuliert wurde, auf welche Weise der Naturbursche Jan Hase und seine GehilfInnen die Ostereier in diesem Jahr auf die Insel befördern würden, war die Spannung bei sehr vielen sehr groß.
Als dann am frühen Sonntagmorgen pechschwarze Regenwolken gesichtet wurden und dicke Regentropfen gegen die Fenster klopften machte sich ein Wenig Enttäuschung breit. Doch der Regen ließ nach und die Suche nach den hoffentlich versteckten Ostereiern konnte beginnen. Nach kurzer Autofahrt nach Utersum und dafür umso längerem Spaziergang über Deich und durch Marsch wurden auf einer abseits gelegenen Wiese exakt 15 Luftballons mit anhängendem, nach Art der mexikanischen Wickelei gefertigten Körbchen gefunden – ein jedes gefüllt mit einem schillernd bunten Osterei. Offensichtlich hatten Jan Hase und Co. auch in diesem Jahr die letzte Fähre am Vorabend verpasst und waren somit gezwungen, das rote Propellerflugzeug der Feuerwehr Dagebüll zu nutzen, um die Ostereier pünktlich über Föhr abwerfen zu können. So erklärte sich im Nachhinein auch der ausgeprägte Flugverkehr nahe unserer Herberge.
Der Rummelsack, der nahezu jede Freizeit beendet, durfte auch auf Föhr nicht fehlen – diesmal unter den interessierten Blicken der restlichen Herbergsgäste, die sich das unerwartete Spektakel im Garten der Herberge mit Schmunzeln im Gesicht nicht entgehen lassen konnten und wollten.
Die Fahrt zum Festland bei strahlendem Sonnenschein machte so manch einem den Abschied von Föhr nicht ganz leicht. So konnten wir also noch einmal gut durchgepustet die Rückreise gen Ostwestfalen antreten und manch einer nutzte die Gelegenheit, an die letzten 6 Tage zurückzudenken und den Vorsatz zu fassen, nicht das letzte Mal auf Föhr gewesen zu sein.
Wer sich allerdings schon am Abend des zweiten Tages über die Fülle von Möwen, Sand und Natur auf Föhr beschwert, der hat wohl vergessen, vor Antritt der Reise einen Blick auf die Landkarte zu werfen – denn bei allen Unstetigkeiten, mit der der Mensch tagtäglich zu kämpfen hat – dass eine nordfriesische Nordseeinsel, also auch Föhr, untrennbar mit eben jenen Möwen verbunden ist, wird auch in vielen vielen Jahren nicht anders sein.
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Kindesunterhalt
Hoffmann-Gallhoff referierte am 12. Juli 2003
Rechtsanwältin Elisabeth Hoffmann-Gallhoff aus Bünde war am 12. Juli wieder zu Gast beim VAMV, um über das Themengebiet Kindesunterhalt zu referieren. Zunächst gab sie in bewährter Form eine Einführung, wie das Kindesunterhaltsrecht überhaupt funktioniert. Im Folgenden wurden u. a. Tipps und Informationen gegeben, wie der Unterhaltsanspruch am besten durchgesetzt werden kann.
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Das war die VAMV GrillParty
am 2. August 2003
Für mich bitte ganz dunkel von Ulrike Brinkmann
Am 02. August – also passend zur Einstimmung auf unsere Sommerferien - war es soweit: die Grillparty des VAMV konnte steigen. Viele Mitglieder nahmen die Einladung aus dem letzten Kompakt gern an, um in lockerer Runde einen geselligen Nachmittag zu verbringen.
Der letzte Stammtisch in Bünde wurde genutzt, um die Liste für die Salatauswahl zu beginnen, die Bratwürstchen wurden durch den Vorstand besorgt und gegen einen Kostenbeitrag von 1 € pro Stück angeboten. Bei strahlendem Himmel und entsprechenden Temperaturen trafen wir uns gegen 16:30 Uhr im Kindergartenbereich des Paul-Gerhardt-Hauses. Schon nach kurzer Zeit fanden die meisten ein schattiges Plätzchen zum Klönen und die Kinder konnten auf dem gesamten Gelände toben, spielen, rutschen – sich einfach wohl fühlen.
Beim Aufbau des reichhaltigen Buffets halfen alle tatkräftig mit und die bereit stehenden Kühlboxen wurden geleert, so dass der Gaumenschmaus beginnen konnte. Was für ein Anblick: die leckersten Salate, Zaziki und Brot standen dort, frisch gegrillte Würstchen erfreuten uns und auch an Nachtisch wurde gedacht: Eis und Melone! Auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön an Thomas Klaas, der mit Elan die Würstchen auf unsere Teller zauberte und sogar noch Wünsche wahr machte: "Für mich bitte ganz dunkel"!
Nach einem verspielten und harmonischen Nachmittag mit interessanten Gesprächen endete der Abend gegen 20:00 Uhr. Gut gelaunt und vielleicht ein wenig müde trennten wir uns mit dem Wunsch, eine so vergnügliche Grillparty im nächsten Sommer zu wiederholen!
Vielen Dank an den Vorstand, der für uns dieses Zusammensein vorbereitet und durchgeführt hat!
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Radtour mit Hindernissen
26./27. August 2003
"Über 100 Kilometer an einem Wochenende" von Liane Tiekötter
Am Samstag, 26.07., starteten 5 Erwachsene und 9 Kinder mit leichter Verspätung, aber guter Laune, mit dem Fahrrad in Bünr Bolldamm Brücke. Claudia Nolting und ihr Sohn Lars fuhren das Begleitfahrzeug und kamen zu vereinbarten Treffpunkten, als erstes dem Fähranleger in Bad Oeynhausen. Aber bis dahin waren es noch 22 Kilometer. Diese führten uns bei strahlendem Sonnenschein an der Else entlang, vorbei an der Else-Werre- Mündung, Kirchlengern, Löhne bis zum Sielpark. Dort machten wir eine kurze Pause, um dann gestärkt zum Fähranleger zu fahren.
Dort warteten seit zwei Stunden noch drei Familien auf uns. Nach einer Vorstellungsrunde setzten wir mit der Fähre Amanda über die Weser. Von dort aus ging es die Weser entlang, Richtung Vlotho. Als nächster Treffpunkt war Borlefzen vereinbart, den wir aber nicht erreichten, da uns die Berge in Uffeln leichte Schwierigkeiten bereiteten. Wir trafen uns dann am Kraftwerk, wo wir noch mal eine Pause einlegten. Die letzten 11 Kilometer führten uns durch Veltheim, vorbei an schönen Bauernhäusern und dem Doktorsee. Gegen 19.15 Uhr erreichten wir die Jugendherberge in Rinteln. Dort haben wir nach Verteilung der Zimmer im Garten gegrillt und den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen traten wir gegen 9.45 Uhr den Rückweg an. Trotz verschiedener Diskussionen, ob und wie wir die Berge in Uffeln versetzen oder umfahren können, gestaltete sich der Aufstieg leichter als erwartet. Nach der steilen Abfahrt auf der anderen Seite, gönnten wir uns eine Pause im Biergarten an der Weser. Von dort aus war es nicht mehr weit bis nach Bad Oeynhausen, wo die Gruppe sich wieder teilte. Der Rest radelte gemütlich weiter bis Bünde, wo wir gegen 16.00 Uhr erschöpft, aber zufrieden eintrafen.
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Der VAMV auf dem Weltkindertag
am 21.9.2003 um 15.00 Uhr in Bad Oeynhausen - Begegnungszentrum "Druckerei" von Claudia Nolting
Weltkindertag in der Druckerei, Bad Oeynhausen
Am Sonntag, dem 21. September fand in der Druckerei in Bad Oeynhausen wieder ein bunter Nachmittag zum Weltkindertag am 20. September statt.
Bei strahlendem Sonnenschein warteten viele Attraktionen und Mitmachangebote auf die kleinen und großen Gäste: Kisten stapeln, Negerkusswurfmaschine, Spielmobil, Kinderschminken, Jongliervorführungen und Jazztanz, um nur einige zu nennen. Natürlich war auch der VAMV mit einem Infostand vertreten.
Unser Bastelangebot (mit Sand gefüllte Luftballons) fand großes Interesse und so waren die Sandeimer, aus denen die Luftballons befüllt wurden, immer umlagert. Anschließend konnten Gesichter auf die Ballons gemalt werden und Krepppapierschwänze zur Verbesserung der Flugbahn gab es auch noch. Neben unserem Infomaterial nutzten wir auch die Gelegenheit, um unsere selbst gemachten Holunderprodukte (Gelee, Saft und Likör) sowie frisch gepflückte Pflaumen anzubieten. Und so manche Eltern oder Großeltern spendierten ihren Kindern und Enkeln Rubbellose aus unserer Lostrommel.
Wer dieses Jahr nicht dabei sein konnte, sollte sich den 20. September 2004 schon vormerken: es lohnt sich!
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Heuübernachtung
vom 13. bis zum 14. September 2003
zu Gast bei Familie Knefelkamp von Liane Tiekötter
Am letzten Ferienwochenende im September organisierte Ruth Huchtmann für den VAMV wieder eine Übernachtung im Heu. Ein schöner Abschluss der Sommerferien – nicht nur für Romantiker: Am Samstagnachmittag trafen wir uns auf dem Bauernhof der gastfreundlichen Familie Knefelkamp in Warmsen.
Die Anreise dauerte etwas länger als geplant, da der Hof nicht ganz einfachzu finden war. Da auch die Einwohner von Warmsen sich nicht ganz sicher waren, haben wir gleichzeitig eine Ortsrundfahrt gemacht. Danach schmeckten der selbstgebackene Kuchen und der Kaffee von Frau Knefelkamp umso besser. Nach der Stärkung wurden die Schlafplätze "reserviert", bzw. zwei Familien bauten ihre Zelte im Garten auf. Danach zeigte und Herr Knefelkamp den Hof, mit angrenzenden Weiden und Tieren. Wir gingen auf die Kuhwiese um das Kalb Tinchen zu streicheln, weiter zu den Hühnern, Bienen, Eseln und dem Pferd. Auch Schweine und Gänse wurden bestaunt, nicht nur die Kinder waren begeistert.
Da wir super Wetter hatten, wurden abends im Garten die selbstgeschlachteten Bratwürstchen gegrillt. Dazu gab es leckeres selbst gebackenes Brot und Salate.
Natürlich durfte auch ein Lagerfeuer nicht fehlen. Nachdem die Kinder ihr mehr oder weniger verbranntes Stockbrot gegessen hatten, haben wir zu Elmars Gitarrenklängen gesungen. Zum Abschluss machten wir uns bei (fast) Vollmond auf den Weg die Moorhexe zu besuchen – leider haben wir sie nicht persönlich angetroffen. Spätestens danach waren die Kinder so müde, dass sie sich nach ihren Heubetten sehnten.
Die Erwachsenen saßen noch lange am Lagerfeuer und genossen die sternenklare Nacht. Als es dort zu kalt wurde, haben auch wir es uns im Heu gemütlich gemacht - ein echtes Erlebnis.
Am nächsten Morgen wurden wir nur durch das Schnattern der Gänse und das Krähen des Hahnes geweckt - Idylle pur. Nach einem ausgiebigen Frühstück genossen wir noch das schöne Wetter, bis wir uns gegen Mittag verabschiedeten.
Ein wirkliches Erlebnis, das hoffentlich im nächsten Jahr wieder angeboten wird!
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Herbstfreizeit auf Juist
vom 18. bis zum 25. Oktober 2003
Urlaub auf der schönsten Sandbank der Welt von Thomas Klaas
Eigentlich hätte man bei dem späten Reisetermin (18. bis 25. Oktober) mit nahezu allem rechnen können – nur nicht damit, dass wir während unserer Freizeit auf Juist vom Wetter mehr als verwöhnt werden. Wer hätte den gedacht, dass uns an nahezu jedem Tag die Sonne anlachen würde und dass wir trotz des oft kalten und steifen Windes bisweilen das Gefühl haben würden, auf einer Oster- und nicht einer Herbstfreizeit zu sein. Erst der Schnee am frühen Freitagmorgen und der aufkommenden Regen am Ende unserer Reise holte uns in die Realität zurück und hielt uns vor Augen, dass der Winter vor der Türe steht.
Doch zurück zu den Anfängen der Reise: nachdem alle Unklarheiten hinsichtlich der Anreise zum Fähranleger in Norddeich (Bus, Bahn oder PKW) beseitigt werden konnten, war ich nach entspannter Anreise bei der Ankunft in Norddeich wenig angenehm überrascht. Wer – wie ich – die eher anheimelnd wirkende Atmosphäre des Fähranlegers in Dagebüll bei der Anreise nach Amrum oder Föhr kennen und lieben gelernt hat, war vom übermäßig regen und betriebsamen Geschehen in Norddeich Mole schon fast erschlagen. Massen von Autos und Menschen, Gepäck-Containern und Transportfahrzeugen suchten sich ihren Weg von und zu einer der vielen Fähren und ich war froh, nach einigem Suchen das ein oder andere bekannte Gesicht in diesem Getümmel zu sehen.
Kaum hatte ich mich von diesem ersten Eindruck erholt sollte ich schon auf die nächste Probe gestellt werden: schnellen Schrittes eilte eine junge, mir unbekannte Frau auf mich zu und fragte mich, ob ich einer derjenigen aus Herford sei, der mit den vielen Kindern nach Juist wolle. Für uns hätte sie nämlich ein speziellen Angebot: das Auto würde für einen guten Preis von ihr zur Garage gefahren und bei meiner Ankunft wieder zur Mole zurück gebracht. Das einzige, was Sie von mir brauche sei der Autoschlüssel und das einzige, das ich von ihr als Gegenleistung erhalten sollte, war ein schlecht kopierter Zettel mit einer Firmenbezeichnung und einer Telefonnummer. Da ich von Hause aus gerne an das Schlechte im Menschen glaube, sah ich mich bei meiner Rückkehr von Juist schon vergebens auf mein in der Zwischenzeit in ein osteuropäisches Land verbrachtes Auto warten und mit Kind und Kegel in den Händen der Verzweiflung nahe darüber nachdenken, wie ich denn nun zurück nach Bielefeld komme. Andererseits war das Angebot sehr verlockend und kam meiner Bequemlichkeit, sehr entgegen: somit musste ich schließlich nicht den Weg zu den Garagen suchen und schon gar nicht den Fußweg zurück zur Mole antreten. Und wie das Leben so ist: wenn Skepsis und Bequemlichkeit aufeinander treffen, entscheide ich mich trotz allen Bedenken gerne für die bequemlichere Variante. So auch in diesem Fall – wohl wissend, dass mich ein flaues Gefühl in der Magengegend während der nächsten 6 Tage nicht verlassen würde.
Nach dieser unerwarteten Aufregung hatte ich mir den Urlaub auf Juist wahrlich verdient! Die Überfahrt auf der gut gefüllten Fähre konnten wir dank des trockenen Wetters auf Deck des Schiffes genießen und hatten somit Gelegenheit, uns langsam an die Nordseeluft zu gewöhnen. Nach fast eineinhalbstündiger Überfahrt lief unser Schiff in den Juister Hafen ein, nicht ohne in einem gemütlichen Zickzack-Kurs den gesamten Ostteil der nahezu 17 Kilometer langen Insel passiert zu haben.
Auf der Insel angekommen setzte sich unsere Gruppe nach kurzem Aufenthalt zu Fuß in Richtung Jugendherberge, die im kleinen Ort Loog gelegen ist, in Bewegung. Wie üblich gestaltet sich auch in diesem Falle der erste Weg in Richtung eines unbekannten Ziels als grundsätzlich zu anstrengend und zu lang. Erleichterung machte sich breit, als wir die Herberge endlich vor uns sahen – schließlich hatten wir nun eine lange Reise hinter uns und Müdigkeit und Hunger machten sich bemerkbar. Nachdem Bettwäsche und Zimmer verteilt waren und das Gepäck in die Zimmer gebracht wurde konnten wir uns auf den Weg zum Speisesaal machen, der wahrlich seinen Namen verdiente: anders als in kleineren Jugendherbergen gab es hier für alle Gäste, derer es dank der vorhandenen Bettenzahl maximal 360 werden konnten, einen einzigen Speiseraum, der mit dem Begriff Gemütlichkeit nicht in Verbindung gebracht werden konnte. Trotzdem war das Essen lecker und in der Regel auch ausreichend – abgesehen von dem nicht mehr als Kostproben anzusehenden Nachtisch, der gut und gerne Platz hatte auf zwei oder drei Kaffeelöffeln.
Gestärkt und zufrieden konnten wir uns nach den noch anstehenden Tätigkeiten wie Kofferauspacken oder Bettbeziehen und der ersten Abendrunde dieser Freizeit schlafen legen. Neben der Abendrunde sollten uns noch einige andere Rituale der letzten Freizeiten begleiten, sei es das Wecken mit mehr oder minder bekannten und gemochten Liedern, die Morgenrunde, die Besprechungen der Erwachsenen oder aber die eigens für den Organisator und Leiter der Freizeit eingerichtete (aber von den wenigsten eingehaltene) Mittagsruhe von 13.00 bis 15.00 Uhr.
Auch sonst war die Freizeit auf Juist, wieder so, wie sie die meisten von uns trotz g elegentlichem Murren und Knurren seitens der Kinder und auch der Erwachsenen, so mögen: viel Bewegung an der frischen Luft, sei es zu Fuß per Rad oder per Pferdekutsche für die Fußkranken oder Gehfaulen am Ende der Reise viele gemeinsame Aktivitäten mit Eltern und Kindern - das Gießen und Anmalen von Gipsfiguren stand ebenso auf dem Programm wie das Knüpfen von Freundschaftsbändern oder das kreative Gestalten von Friesenbäumen, die ganz nach Geschmack geschmückt werden konnten viele Gespräche über Dinge, die einem schon lange im Kopf umherschwirren ausgelassene Spiele am Strand und in der Herberge
Am Ende einer solchen Freizeit, wenn man mit dem Aufräumen der Zimmer beschäftigt ist und schon im Geiste Revuepassieren lässt, welche Dinge in den nächsten Tagen zu Hause als erstes anliegen und wie schnell einen der Trott des Alltags wieder eingeholt hat, wünschen sich viele, einfach bleiben zu können, und noch viele Tage das angenehme Leben auf Juist weiter genießen und sich von der Schönheit der Insel faszinieren lassen zu können. Nicht umsonst sprechen die Einheimischen auch vom „Töwerland" – also dem Zauberland Juist, das uns seinen Zauber während unserer Freizeit in vielfältiger Weise gezeigt hat
Bei allem Zauber und aller Schönheit, die ich im Oktober auf Juist genießen konnte, eines ist mir bei dieser Freizeit ganz besonders aufgefallen: war ich bisher immer der Meinung, dass eine solche Reise für alle im Wesentlichen Urlaub und Erholung ist, so muss ich diese Einstellung zumindest für einen von uns revidieren. Wer sieben Tage lang Ansprechpartner ist
- für kalte Heizkörper
- für Fenster, die sich nicht öffnen oder schließen lassen
- für Essen, dass nicht jedes Kind verträgt
- für Bettwäsche, die zu viel oder zu wenig vorhanden ist
- für Radfahrer, die zu schnell fahren und nicht warten können
- für Spaziergänger, die nicht rechtzeitig eine Rast einlegen,
- für Gepäcktransportgebühren, die nach einem vermeintlich ungerechten Schlüssel verteilt werden,
- für Fremdenverkehrsabgaben, die zu Unrecht erhoben werden
und auch für alle großen und kleinen Sorgen, die sich im Laufe von sieben Tagen Gehör verschaffen, der empfindet eine VAMV Freizeit nicht zwangsweise als Erholung pur.
Dank für sieben Tage Arbeit ist da vermutlich das Leuchten in den Augen der Kinder, die nicht wissen, ob sie die Geschichten von friesischen Seemännern, von Raben, die das Feuer von der Insel aufs Festland gebracht haben oder von Kojoten, die die Sterne unfachmännisch am Firmament angebracht haben nun glauben sollen oder nicht - und hoffentlich die Anrufe oder Emails der TeilnehmerInnen, dass auch diese Freizeit des VAMV eine wirklich schöne Zeit war.
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Weihnachtsfeier
am 14. Dezember im Gemeindehaus der Ev. Kirche in Enger
von Ulrike Brinkmann
Kaffeeduft und Kerzenschein lockten uns am 3. Advent um 15.00 Uhr in das Gemeindehaus nach Enger. Dort fand die Weihnachtsfeier des VAMV statt, da die Räume im Paul-Gerhardt-Haus in Werste nicht – wie angekündigt – genutzt werden konnten.
Der große Raum war feierlich geschmückt, es gab einen Weihnachtsbaum und die Tische waren festlich mit Kerzen, Tannenzweigen, Schokoladenkugeln und Mandarinen dekoriert. Vor der Schlacht am Kuchenbuffet, welches sich aus den Spenden der Mitglieder zusammenstellte, wurde kräftig gesungen, Elmar Boenig unterstützte die Sänger dabei auf der Gitarre. Spitzenreiter in diesem Jahr war das mehrmals gesungene Lied von den "Dicken roten Kerzen."
Schon während des Kaffeetrinkens hörten wir die Geschichte vom allerkleinsten Tannenbaum, der wegen seiner Größe nicht mit den Geschwistern zum Weihnachtsfest in die Stadt abgeholt wurde. Unterdessen entwickelte sich im Festraum eine regelrechte Mäuseplage, in Taschen und Körben, auf den Tischen und in den Händen der Kinder, überall Mäuse. Ruth Huchtmann hatte zum Gedicht "Die Weihnachtsmaus" für jedes Kind eine kleine Maus mit einer Süßigkeit gebastelt und für die Eltern ein größeres Exemplar mit einem Körper, der aus einer Plätzchentüte mit gebackenen Keksen bestand. Vielen Dank für die gelungene Überraschung!
Ein Bastelangebot beendete den Aufenthalt in den Räumen. Während dieser Zeit bestand die Möglichkeit zum Kauf von in Eigenarbeit des VAMV hergestelltem Likör. Außerdem wurden selbst genähte Kirschkernkissen eines Mitgliedes angeboten, dessen Erlös dem VAMV zugute kommt. Beim Gang um die beleuchtete Kirche erhellten uns die gebastelten Laternen der Kinder den Weg und wir freuten uns über einen so stimmungsvollen Abschluss unserer Weihnachtsfeier.
Unser besonderer Dank gilt diesmal auch der Ev. Kirchengemeinde Enger, die uns ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
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