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Terminkalender des VAMV in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford
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Veranstaltungsrückblick für das Jahr 2006
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Traditioneller Moorspaziergang
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FrühlingsSonntagsFrühstück
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Osterfreizeit: am Meer im Blauland
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VAMV-Sommer-Grillen
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Ein politisches Frühstück mit Live-Musik Erstmalig war der VAMV in der Charlottenburg
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An den Ernstfall denken Rechtsanwältin Jutta Bredenkötter beim VAMV
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Traditioneller Moorspaziergang
am Samstag, 07.01.2006
(Liane Tiekötter) Am 7. Januar 2006 fand wieder die Moorwanderung des VAMV statt. Dieses Mal spielte das Wetter mit und eine gemischte Gruppe großer und kleiner Leute traf sich um 15.30 Uhr am Gehlenbecker Freibad. Von dort fuhren wir zum Parkplatz des Hiller Moores, vielen auch als „Gehlenbecker Moor „bekannt.
Mit festen Schuhen und gut gefüllten Rucksäcken ging es los. Nach einiger Zeit kamen wir an einen Aussichtsturm, der natürlich sofort erklommen wurde. Von oben hatte man einen schönen Blick über das weite Moor. Danach schloss sich ein neu gestalteter Moorlehrpfad an. Hier wurde auf Moorschnucken hingewiesen und man konnte eine Moorleiche bestaunen. Natürlich nur auf dem Foto, allerdings waren einige Knochen in einem Schaukasten ausgestellt……
Kurze Zeit später erreichten wir den Mittellandkanal. Dort wurde Holz gesammelt und mit den mitgebrachten (leeren) Apfelsinenkisten und alten Zeitungen, schnell ein wärmendes Feuer entfacht. Um das Lagerfeuer herum wurden die Picknickrucksäcke geplündert und einige erwärmten ihre Würstchen und Brötchen über dem Feuer. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir zündeten viele Wunderkerzen an, die teilweise bunt leuchteten. Dabei hatten vor allem die Kinder ihren Spaß.
Nachdem das Feuer ordnungsgemäß gelöscht war, haben wir uns gut gestärkt auf den Rückweg gemacht. Einige Kinder hatten Taschenlampen dabei, aber auch ohne Licht hatte man sich schnell an die Dunkelheit gewöhnt. Da es etwas feucht war, waren manche Wege etwas rutschig, aber es hat niemand ein Moorbad genommen. Wohlbehalten kamen alle gegen 18.30 wieder am Parkplatz an und freuen sich auf den nächsten Moorspaziergang, vielleicht im Sommer.
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FrühlingsSonntagsFrühstück
am Sonntag, 19.03.2006
(Ulrike Brinkmann) Fast zeitgleich mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn fand am 19. März 2006 im Diakonischen Werk in Herford unser Sonntagsfrühstück statt. Fast 20 Erwachsene und einige Kinder fanden sich um 10 Uhr in den Räumlichkeiten des Altenclubs ein und konnten sich über ein üppiges Frühstücksangebot freuen. Kaffee, Tee, Orangensaft, verschiedene Obstsorten und natürlich knusprige Brötchen mit leckeren Belägen erfreuten Mütter, Väter und Kinder. Ein selbst gemachter Brotaufstrich von Yvonne Kleineberg kam bei allen Teilnehmern sehr gut an. Schnell fanden sich Gesprächspartner und die Zeit verging mal wieder wie im Flug. Vorfreude kam auf über die Osterfreizeit in Büsum und auch von dem „Wochenende im Heu" im kommenden Sommer wurde schon geschwärmt.
Bald fanden sich an einem Kindertisch einige Mädchen zusammen, die – angeleitet von Thomas Klaas – Ostereier aus Filz bastelten und nähten. Ganz begeistert versuchten sie es mit verschiedenen Farbkombinationen, so dass es auch für die Kinder nicht langweilig wurde. Ebenso konnten aus Moosgummi kleine Gänse mit Halstuch gebastelt werden. Die Ideen von Thomas sind wirklich unerschöpflich! Gegen 12.30 Uhr fanden sich wieder viele fleißige Hände zum Spülen, Fegen und Aufräumen, so dass wir gemeinsam gegen 13 Uhr das Frühstück beendeten.
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Osterfreizeit: am Meer im Blauland
vom 12. bis zum 17.04.2006
(Liane Tiekötter) Die diesjährige Osterfreizeit des VAMV führte uns nach Büsum. Am Mittwoch den 12. April, machten wir uns auf den Weg Richtung Nordsee und kamen am frühen Nachmittag dort an. Mit Kaffee und Kuchen hießen uns die Herbergseltern willkommen. Die moderne Jugendherberge liegt sehr zentral in der Nähe des Hafens. Das Zentrum ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Besonders gut war das Essen. Wir konnten uns zu jeder Mahlzeit vom reichhaltigen Büfett bedienen, wo die leckeren Gerichte ständig nachgelegt wurden. Kaffee und Tee standen den ganzen Tag bereit. So wurden wir die ganze Zeit verwöhnt.
Tagsüber unternahmen wir Ausflüge in die nähere Umgebung. Am Donnerstag war leider schlechtes Wetter, sodass wir beschlossen, zur Seehundstation nach Friedrichskoog zu fahren. Dort hatten wir die Gelegenheit die Seehunde nicht nur im Wasser, sondern auch bei der Fütterung zu beobachten. Am Karfreitag haben wir eine Schnitzeljagd durch Büsum gemacht, Eltern gegen Kinder. Elmar Boenig ist mit den Kindern vorausgegangen und wir mussten an bestimmten Punkten Aufgaben erfüllen. Gut, das uns dort niemand kannte, denn unser Singen auf der Brücke („Über sieben Brücken musst du gehen ...), Schubkarrenfahren auf der Straße, Modeln auf dem „Laufsteg" und unsere Unterschriftensammlung über rundes Toilettenpapier, erregten doch einiges Aufsehen. Wir hatten aber sehr viel Spaß dabei und haben einiges von Büsum gesehen. Am Nachmittag gab es dann die Oster–Bastel-Werkstatt. Dort entstanden sehr schöne Hasen, stoffbezogene Ostereier, Eierbecher aus Pappkarton und vieles mehr. Am nächsten Tag war das Wetter sehr gut und wir konnten endlich eine Radtour machen. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir Büsum per Rad und fuhren weite Strecken am Deich entlang.
Seit Ostern ist Büsum um eine Attraktion reicher. Das Sturmflut-Museum, der „Blanke Hans", wurde eröffnet und am Abend mit einem großem Fest und einem Feuerwerk gefeiert. Auch das Osterfeuer wurde nicht wie bei uns am 1. Ostertag, sondern auch am Abend des Ostersamstags angezündet.
Am Ostersonntag war der Frühstückstisch österlich gedeckt und es gab für Groß und Klein Süßigkeiten. Aber natürlich mussten wir auch nachsehen, ob die Osterfische Eier an den Deich gespuckt hatten . Also machten wir uns nach dem Frühstück auf zum Strand. Da Ebbe war, konnten wir gut ins Watt gehen, und haben tatsächlich noch einige Ostereier am Deich gefunden. Nicht nur die Kinder hatten sehr viel Spaß dabei. Am Nachmittag haben wir einen langen Spaziergang zu einem Spielplatz am Strand gemacht. Während die Kinder spielten, konnten wir das schöne Wetter genießen.
Die Tage gingen viel zu schnell vorbei. Nach dem Frühstück am Ostermontag und dem Rummelsack machten wir uns wieder auf den Heimweg. Wir freuen uns schon auf die nächste Freizeit.
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VAMV-Sommer-Grillen
am Samstag, 17.06.2006
(Ulrike Brinkmann) Gleich im Anschluss an die SamstagsGruppe am 17. Juni 2006 fanden sich um 17 Uhr 13 Familien ein, die sich zur Grillparty des VAMV im Gemeindehaus Siemshof angemeldet hatten.
Schnell wurden die Tische und Stühle aufgebaut, so dass alle eine Möglichkeit zum Sitzen und Erzählen fanden. Die Salate, das Brot, die Saucen, und sogar ein Nachtisch wurden zu einem leckeren Buffet hergerichtet, so dass sich später alle daran bedienen konnten.
Lothar kümmerte sich um das Grillen der Würstchen. Gekonnt brachte er die Kohle zum Glühen und auch die Würstchen waren ganz nach unserem Geschmack: knusprig braun! Es wurde viel erzählt und die Kinder spielten gemeinsam mit einigen Eltern das schwedische Spiel „Kubb". Hierbei müssen zwei gegnerische Mannschaften auf der Gegenseite Holzklötze umwerfen. Vor allem die kleinen und großen Jungen waren dabei äußerst geschickt.
Nach dem gemeinsamen Aufräumen und Wegpacken fuhren wir gegen 20.30 Uhr satt und zufrieden nach Hause. Vielen Dank für den schönen Nachmittag.
Schade, dass nur so wenige Familien teilgenommen haben!
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Ein politisches Frühstück mit Live-Musik
Erstmalig war der VAMV in der Charlottenburg
(Ulrike Brinkmann) Am 22. Oktober 2006 fand erstmalig unser VAMV-SonntagsFrühstück im Jugend- und Kulturzentrum Charlottenburg in Spenge statt. Alle angemeldeten Familien erschienen pünktlich um 11 Uhr zum Frühstück mit Live-Musik. Da wir uns mit einer größeren Personenzahl angemeldet hatten, bekamen wir einen eigenen Frühstücksraum mit einem extra für uns zubereiteten Buffet. Dieses war fair im Preis, sehr umfangreich und lecker, dazu gab es Kaffee, Tee und Milch. Durch geöffnete Türen bekamen wir auch von der Live-Musik von "Filipps Firma" einiges mit. Mit zwei Gitarren und zwei Stimmen sorgten sie dafür, dass sich die Zuhörer bei ihrer Musik sehr wohl fühlten.
Die Kinder hatten die Möglichkeit, beim Kreativangebot mitzumachen oder sich in der Charlottenburg einfach nur umzusehen. Im Eingangsbereich steht für die etwas größeren Kinder ein Tischfußballspiel bereit und auch draußen bieten sich einige Möglichkeiten. Auf dem Bolzplatz der nebenan liegenden Gesamtschule kann man herrlich toben.
Zum Ende des Frühstücks wurde die aktuelle VAMV-Postkartenaktion zur Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Produkte für Kinder vorgestellt. Vier verschiedene Motive standen zur Verfügung: Von den Forderungen "Windelsteuer - Nein danke", "Flötensteuer - Nein danke", "Spielzeugsteuer - Nein danke" und "Turnschuhsteuer - Nein danke" konnte sich jeder seinen Favoriten aussuchen. Fertig ausgefüllt und unterschrieben brachten wir die Postkarten noch gemeinsam zum Briefkasten, wo auch noch Fotos für einen Zeitungsartikel "geschossen" wurden.
Auf das altbewährte AdventsFrühstück im Dezember in Herford freue ich mich schon sehr! Aber auch das nächste gemeinsame Frühstück in der Charlottenburg mit Live-Musik oder Länderfrühstück (z. B. französisches, englisches, türkisches, italienisches oder skandinavisches Frühstück) möchte ich nicht verpassen.
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An den Ernstfall denken
Rechtsanwältin Jutta Bredenkötter beim VAMV
(Liane Tiekötter) Mit dem eigenen Tod setzt sich niemand gerne auseinander. Aber leider passiert es immer wieder, dass beide Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen, oder ein alleinerziehender Elternteil krank wird und nur noch wenige Monate zu Leben hat.
Die Bünder Rechtsanwältin Jutta Bredenkötter hat diese Problematik zum Thema der Vortragsveranstaltung am 14. November im Ev. Kindergarten Siemshof gemacht und aufgezeigt, welche verschiedenen Möglichkeiten der Sorgeregelungen für den Todesfall möglich sind.
Zirka 40 interessierte Mütter, Väter und auch Großeltern besuchten die VAMV-Veranstaltung Mitte November in Löhne, um sich über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die unterschiedlichen Ansätze hinsichtlich des Übergangs des Sorgerechts zu informieren. Trotz der für einen Laien nicht immer nachvollziehbaren juristischen Grundlagen gelang es Frau Bredenkötter, anhand von Beispielen aufzuzeigen, dass viele Rahmenbedingungen beachten werden müssen, wenn Mutter oder Vater sich über die Sorgeregelung nach dem eigenen Tod Gedanken machen. Frau Bredenkötter wies darauf hin, dass es hinsichtlich der Einflussmöglichkeiten auf die Sorgeregelung grundsätzliche Unterschiede zwischen alleinigem und gemeinsamen Sorgerecht gibt.
Helfen kann in jedem Fall eine so genannte Sorgeverfügung. Diese Erklärung ist wie ein handschriftliches Testament persönlich zu verfassen und mit Datum und Unterschrift zu versehen. In einer Sorgeverfügung kann eine oder mehrere andere Person, z. B. eine Freundin oder die Großeltern, benannt werden, bei denen das Kind aufwachsen soll. Wichtig ist, dass man seine genauen Gründe für diese Entscheidung angibt. Diese Erklärung kann beim Gericht oder beim Jugendamt hinterlegt werden. Bei gemeinsamer Sorge ist diese Verfügung zwar nicht bindend, da das Recht des überlebenden Elternteils überwiegt, hat aber den Vorteil, dass in diesem Fall das Gericht auf jeden Fall eine Überprüfung vornimmt. Wenn beide Eltern ausfallen kann man darin schon regeln, dass die Kinder später nicht in getrennten Familien aufwachsen sollen.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung hat die Referentin auf einen wesentlichen Punkt hingewiesen: bei der Festlegung der Sorgeregelung ist es wichtig, dass sich Mutter und/oder Vater ausschließlich vom Kindeswohl leiten lassen. Auch wenn nach Trennung oder Scheidung der Kontakt zwischen den Eltern des Kindes oder der Kinder oftmals aus den verschiedensten Gründen nicht existiert kann und darf nicht ausgeschlossen werden, dass das Kind vielleicht doch beim Ex-Ehemann oder bei der Ex-Partnerin nach dem eigenen Tode am besten aufgehoben sein könnte.
Es ist schwerlich möglich, alle „Wenn“ und „Aber“ an dieser Stelle aufzuzeigen und das Thema Sorgeregelung in seiner ganzen Breite darzustellen. Es empfiehlt sich in jedem Falle eine professionelle Beratung. Diese kann durch Juristen erfolgen, aber auch die Jugendämter sind verpflichtet zu beraten und zu vermitteln.
Im aktuellen “intern”, das unsere Mitglieder im Mittelteil jeder “kompakt” Ausgabe finden, sind weiterführende Punkte abgedruckt, die bei einer solchen Beratung zur Sprache gebracht werden sollten.
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