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Familienpolitik, die alle fördert

16 Verbände fordern bessere Familienpolitik

VAMV Bundesverband

16 Verbände wenden sich zum Internationalen Tag der Familie und anlässlich der Ratstagung der EU-Familienminister/-innen in einem Appell an die Bundesregierung

Mit dem Appell, der Mitte Mai an Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen überreicht wurde und exklusiv in der Frankfurter Rundschau erschienen ist, werben 16 Verbände, darunter auch der VAMV,  für eine Politik, die gute Lebensbedingungen und Perspektiven aller Familien zum Ziel hat.

Dabei geht es um weit mehr als den dringend notwendigen Krippenausbau. Familien- und Wohlfahrtsverbände sowie Gewerkschaften fürchten, dass ein von Teilen der Bundesregierung geplantes Familiensplitting Geld zugunsten einiger weniger Familien verschleudert, während über 2 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut leben. Für diese Kinder sei eine echte Existenzsicherung genauso wichtig wie der Ausbau guter Bildungsmöglichkeiten. Das Kindergeld dürfe daher nicht als "Verschiebemasse" für den Krippenausbau missbraucht werden. Die parteiübergreifend agierenden Organisationen fordern außerdem einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Bildung von Geburt an. "Dass in Westdeutschland ein deutlicher Ausbau von Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren nötig ist, mag in ideologischen Refugien noch bestritten werden. Fachlich ist dies seit Jahren Konsens (...)" heißt es in dem Papier. Anlässlich der Tagung der europäischen Familienministerinnen und -minister hoffen die Verbände, dass sich Bundesfamilienministerin von der Leyen von ihren europäischen Nachbarn inspirieren lässt. Der Ländervergleich mache deutlich, dass Deutschland Systeme teils unterfinanziert (Bildung), teils falsch justiert (Ehegattensplitting), teils nicht flankiert (Armutslöhne).

Statt familienpolitische Instrumente gegeneinander auszuspielen, fordern die Organisationen ein "stimmiges Konzept von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialkassen, das soziale Dienste und Bildungsangebote für Familien stärkt, das Familien von Bildungsausgaben entlastet, das Armutslöhne verhindert und das den Unterhalt von Kindern sichert, ohne dass sozialer Abstieg und Armut drohen."

Hier der Originalwortlaut der Forderungen:PDF-Button

06/2007

DuFehlst

 

 

Aktuelles

 

Das sollten Sie wissen:

 

 

 

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Das Westfalen Blatt berichtet:
Zwei Artikel zum Unterhaltsvorschuss in der Ausgabe vom 10. März 2010

 

 

 

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Kindesunterhalt steigt in 2010 – aber nicht kostendeckend.

 

 

 

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Volles Programm beim VAMV zum Jahresbeginn 2010.

 

 

 

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Termine für 2010:
Stammtisch im “Wirtschaftswunder” in Bünde
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VAMV fordert die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder auf 7 Prozent

 

 

 

 

14tägiges Treffen jeweils Samstags von 15 bis 17.30 Uhr - jetzt in Bünde.

 

 

 

 

Doppelter Abiturjahrgang NRW: Auswirkungen auf Familien - Forderungen an die Landesregierung.

 

 

 

 

Der VAMV fordert:
Belange der Kindern sensibel berücksichtigen.

 

 

 

 

Bundesfamilienministerin äußert sich wider besseren Wissens.

 

 

 

 

Bundesverfassungsgericht entlässt Väter aus der Elternpflicht

 

 

 

 

Seit Januar 2008 erstmalig bundesweit einheitliche Beträge für Kindesunterhalt.

 

 

 

Windel 10

 

 

 

 

VAMV fordert die geringe Mehrwertsteuer auf Produkte für Kinder.

 

 

 

 

Ev. Kindergarten Siemshof und VAMV arbeiten eng zusammen.